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Fahrradbilder

Mein tolles, altes Fahrrad (lieben Gruß an Andreas), bei dem nach fast 20 Jahren nach und nach Teile abrosteten, der Lenker ausgeschlagen war und moderne Teile nicht mehr passten hat "Ostrad" wieder fit gemacht!

Ostrad

Das ist Ostrad in der Winsstraße in Berlin. Ostrad-Chef Eckbert freut sich über das gelungene Werk!

Eckbert liebt die Stahlrahmen, weil sie ein Leben lang halten können. Dieses Stück hat schon etwa 20 Jahre auf dem Buckel. Und nun? Wie neu!

Das ist der Oldtimer vor der Rummelsburger Bucht. Diese Rahmen werden einfach nicht mehr gebaut! 26"-Mointainbike-Trekking-Symbiose. Die Reifen sind dick, das Gepäck hängt niedrig, die Räder drehen schnell, nur der Fahrer sitzt hoch und einigermaßen flach. Das gibt richtig Stabilität, bei langsamer Bergauffahrt wie bei schneller Abfahrt. Straßenbahnschienen sind auch zu meistern. Der extrem hohe Abstand unter den Pedalen: Keine Gefahr beim Treten in Kurven. Das horizontale Oberrohr wie Eckbert sagt Marke "Wasserwaage" :-) - nicht nur schick, sondern auch lebensrettender Anker, wenn man mal von den Pedalen rutscht. Ich mag nix anderes! :-)

Ostrad-Chef Eckbert findet es auch super. Es war seine Idee, den Rahmen nicht neu zu bauen, sondern generalzuüberholen. Ich bin total glücklich mit seiner Empfehlung. So ist es immernoch mein gutes altes Rad. Das Rad, das den Atlantik gesehen hat, oder die Alpen überquert hat. Das Rad, das die Adria und die Nordsee gesehen hat, das durch den alten Elbtunnel gefahren ist. Und das Rad, das früher die Ur-Pils-Kisten zu den Partys transportiert hat. Aber wem sag ich das. :-) Jeder Rad-Liebhaber weiß, wovon ich rede. :-)

Das gute Stück vor dem Reichstag - es sind natürlich die Karlsberg-Ur-Pils-Farben, welche das Rad seit über 15 Jahren zieren.

Und vor dem Bundestag. Lackiert wurde das gute Stück von der Autolackiererei Gäbel in Berlin. Die verstehen sich auch hervorragend auf Kunststoffe, so dass nicht nur der Rahmen, sondern auch die Schutzbleche richtig hochwertig wurden. Das Ur-Pils-Gold vorne - ein Traum für jeden Saarländer.

Der SON-Nabendynamo, made in Germany.

Die Rohloff-Schaltung, made in Germany. Anfangs war ich als Nabenschaltungshasser doch etwas skeptisch. Nach den ersten Toürchen hat mich die Schaltung begeistert. Läuft einfach!

Mein absolutes Lieblingsteil. Endlich (!) ein Scheinwerfer, der auch Licht macht! Toll! Der Edelux.

Die Rohloff fühlt sich an dem alten Rahmen mit langem, horizontalem Ausfallende einfach superwohl. Die Kette lässt sich wunderbar spannen: Kein gefederter Kettenspanner, der die Kette wabbern lässt, auch kein exzentrisches Innenlager, das knarzen könnte, und auch keine abnehmenbaren Ausfallenden, die den Diebstahl erleichtern. Warum werden die alten Rahmen eigentlich nicht mehr gebaut? :-) Außer vielleicht bei Werkstätten wie Ostrad natürlich.

Das außenliegende Innenlager, von Eckbert empfohlen: Das alte Fahrrädchen dreht sich gefühlt beim Tritt in die Pedale x-fach leichter als zuvor.

Hinten wie vorne hat Ostrad passende Zug-Halterungen angelötet - alles sauber verlegt. Wunderbare Geschichte. Das pimpt den alten Rahmen zusätzlich auf.

Die integrierte Kurbel. Insgesamt keine rutschenden und springenden Ketten mehr. Es war nämlich nie wirklich einfach, einen so alten Rahmen ohne Schaltauge mit anständigen Kettenschaltungen auszustatten. Diese Zeiten sind nun vorbei. Die Rohloff soll auch die nächsten 20 Jahre halten.

Der Rohloff-Schalthebel ist leider nicht 100% gut zu greifen. Außerdem für Menschen, die Flugsimulatoren mögen, ungewöhnlich: Nach vorne geht's hoch. :-) Dennoch: Es lassen sich 6-7 Gänge in einem Ratz überschalten; im Bruchteil einer Sekunde. Im Fahren wie im Stand - damit sind für Touringverhältnisse tolle Manöver möglich.

Zum Abschluss noch einmal die Ur-Pils-Farben vor Natur-grün. :-) Die Getränkerhalterbohrungen sind auch neu. Danke an Eckbert und sein Team (die teilweise bis spät nach Feierabend gelötet und geschraubt haben!) und auch die Lackierer von Gäbel für diese wunderbare Arbeit. Irre!


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